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Wein und sein Einfluss auf unsere Gesundheit

"Ein Glas Rotwein am Abend hält gesund", "sehr bekömmlicher Wein", "Schon die alten Griechen und Römer wussten, dass Wein eine förderliche Wirkung auf die Gesundheit hat",…

Es gibt viele Mythen rund um den positiven Einfluss von Wein auf die Gesundheit. Doch was ist dabei wahr und wobei handelt es sich eben doch nur um einen Mythos? Wir von Vinasty trinken sehr gerne Wein und wenn sich das sogar positiv auf unsere Gesundheit auswirken würde, wäre das natürlich super! Aber ist das wirklich so?

Wir haben ein bisschen recherchiert, Studien gelesen und viele Antworten gefunden, die zu noch mehr Fragen führen. Wie das auch immer so ist: Fragt man 2, bekommt man 3 Meinungen...

Hier kommt ein kleiner Einblick in unsere Ergebnisse.

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Inhaltsstoffe im Wein. Dieser besteht zu etwa 80% aus Wasser, der restliche Anteil teilt sich auf verschiedene Substanzen auf. Dazu zählen u.a. Farb-, Geruchs- und Geschmacksstoffe. Darüber hinaus beinhaltet Wein Gerbstoffe, verschiedene Zucker, Äthylalkohol, Elektrolyte und Vitamine. Insbesondere Vitamine B6 und C sind enthalten. Während Vitamin B6 wichtig für die Funktion des zentralen Nervensystems ist, fungiert Vitamin C als eine wichtige Schutzfunktion für den Körper.

Leider deckt ein Glas Wein jedoch nicht den Tagesbedarf dieser Vitamine.

Sollte man daher mehr trinken? Nein, denn bei übertriebenen Konsum können die positiven Wirkungen verringert oder zu einem erhöhten Risiko der Erkankung führen. Dies gilt nicht nur für Wein, sondern auch für andere Alkoholika.

Da wir eben weitere positive Wirkungen erwähnt haben, schauen wir uns diese nochmal genauer an.

Rotwein wird oftmals eine positive Wirkung auf Herz und Kreislauf zugesprochen. Besonders hier gibt es verschiedene Ansichten und Studien mit unterschiedlichen Ergebnissen. Die einen sagen, Wein sorgt für eine Gefäßerweiterung mit geringer Blutdrucksenkung sowie für die Senkung von schädlichen Blutfetten. Andere sagen, dass weder Rot- noch Weißwein einen Einfluss auf den HDL-Cholesterinspiegel hat. Ledigleich bei Probanten, die regelmäßig Sport treiben, gab es ein postives Resultat. Man könnte also annehmen, dass Wein und Sport ihre positiven Wirkungen verstärken. Das ist aber jedoch nicht hinreichend bestätigt.

Trotz der vielen wertvollen Antioxidanten, sollte der gesundheitsbewusste Weintrinker jedoch immer wissen, dass es sich hierbei um Alkohol handelt. Alkohol wird vom Körper als Zellgift eingestuft, da dieses die Eiweisssubstanzen der Zellstrukturen und das Erbgut angreift , was vom Körper nur repariert werden kann, wenn er ausreichend Zeit zur Verfügung bekommt und wenn der Konsum in Maßen ist.

Dennoch kann es gut sein, dass der sportliche Weintrinker insgesamt eine gesündere Lebensweise hat und daher bessere Blutwerte nachweisen kann.

Was lernen wir nun aus diesem Exkurs? Wein ist lecker, erfüllt aber nicht alle Bedingungen, um die Eigenschaft "bekömmlich" zu erhalten. Daher am besten immer nur in Maßen konsumieren. Und für den bekömmlichen Teil wählen wir dann wohl doch lieber den guten alten Fenchel-Anis-Kümmel-Tee. Der macht sich auch gut am Morgen danach - wie der eine oder andere von Euch bestimmt schon erfahren hat. Aber wer in Maßen genießt, kann auch schon am nächsten Morgen früh raus (wenn man das denn überhaupt will).


Und da wir gesundheitsbewusst trinken, gehen wir auf jeden Fall noch eine Runde spazieren, bevor wir den heutigen Wein entkorken und uns ein Glas genehmigen.


Dann vertragen wir uns mal wieder - Prost!


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